Schützen, ohne einzusperren.

Schutzisolation soll Krankheitserreger von Patientinnen und Patienten fernhalten. Eingeschlossen zu sein war nie das Ziel. Bis heute war es einfach der Preis dafür. MOBY® nimmt den Schutz mit, damit die Wände zurückbleiben können.
Warum manche Patientinnen und Patienten ihr Zimmer nicht verlassen können.
Isoliert wird aus einem von zwei Gründen, und sie zeigen in entgegengesetzte Richtungen.
Zum Schutz der Patientin oder des Patienten.
Ist das Immunsystem geschwächt, ob durch Chemotherapie, Transplantation, einen angeborenen Immundefekt oder Medikamente, die es unterdrücken, können Keime lebensbedrohlich werden, die ein gesunder Mensch nie bemerkt. Die Schutzisolation hält sie fern.
Zum Schutz aller anderen.
Trägt jemand einen hochansteckenden Erreger in sich, verhindert die Quellisolation, dass er sich auf andere Patientinnen und Patienten, Personal und Besuch ausbreitet.
Die Antwort war in beiden Fällen immer dieselbe: ein Zimmer, so lange wie nötig. MOBY wirkt in beide Richtungen: Überdruck für den ersten Fall, Unterdruck für den zweiten.
Was MOBY nach einer Stammzelltransplantation verändert
In den Wochen nach der Transplantation, während sich das Immunsystem neu aufbaut, ist die Welt ein einziges Zimmer. Besuche der Familie sind begrenzt. Ein CT erfordert eine Risikobewertung und oft eine Verzögerung. Mobilisation findet auf wenigen Quadratmetern statt. Bei der Entlassung sehen Patientinnen und Patienten zum ersten Mal seit Wochen Tageslicht.
Patientinnen und Patienten verlassen das Zimmer, und der Schutz geht mit. Angehörige treffen, in einem echten Raum, mit echtem Kontakt. Diagnostik und Therapie nach Plan. Tägliche Mobilisation über die Station und darüber hinaus.
Für die Klinik ändert sich am Hygienestandard nichts. Es ändert sich, wo der Tag verbracht werden kann.
Indikationen

Stammzelltransplantation
Die längste und strengste Schutzisolation im Krankenhaus. Nach einer allogenen Transplantation drei bis fünf Wochen in einem Zimmer, während sich das Immunsystem erholt; nach einer autologen eine kürzere, aber ebenso strenge Phase. Mit MOBY verlassen Transplantierte das Zimmer, ohne den Schutz zurückzulassen.
Organtransplantation
Geschützte Mobilität während der Induktionsimmunsuppression, wenn das Infektionsrisiko am höchsten ist und sich die Patientin oder der Patient oft schon bewegen kann.
Schwere Verbrennungen
Schwerbrandverletzte werden oft transportiert: in den OP, zur Diagnostik, ins Zentrum für Brandverletzte und zurück. Jede Verlegung ist ein geschützter Transport. MOBY macht daraus einen, bei dem der Mensch durchgehend geschützt bleibt, und ermöglicht geschützte Besuche von Angehörigen in der schwersten und verletzlichsten Zeit.
Kinderonkologie
Kinder in langer Neutropenie verlieren Wochen an Bewegung, Spiel und Kontakt. Zeit außerhalb des Zimmers, mit vollem Schutz.
Akute myeloische Leukämie
Induktion und Konsolidierung bedeuten wiederholte Phasen der Neutropenie und immer wieder Wochen hinter einer Tür. MOBY verkürzt den Abstand zwischen Therapiezyklen und Alltag.
Palliativversorgung
Kontakt und Bewegung, wenn sie am meisten zählen. Für Menschen, die Schutz brauchen und wenig Zeit haben.
Quellisolation
Unterdruck für Patientinnen und Patienten mit aerogen übertragbaren Infektionen, auch Tuberkulose. Die Station bleibt geschützt, während sie zur Diagnostik, zur Therapie oder für etwas frische Luft unterwegs sind.
Die Luft strömt in eine Richtung. Sie wählen, wer auf der sicheren Seite sitzt.
Patientin oder Patient darin
Besuch darin
Überdruck
Gefilterte Luft strömt hinein, Raumluft bleibt draußen.
Schützt die Patientin oder den Patienten.
Transplantierte verlassen das Zimmer.
Schützt den Besuch.
Angehörige besuchen jemanden in Quellisolation.
Unterdruck
Luft strömt hinein und wird gefiltert, bevor sie austritt.
Schützt alle draußen.
Infektiöse Patientinnen und Patienten fahren zur Untersuchung oder Diagnostik.
Schützt die Person im Zimmer.
Angehörige besuchen jemanden, der das Bett nicht verlassen kann.
Überdruck
Gefilterte Luft strömt hinein, Raumluft bleibt draußen.
Patientin oder Patient darin
Schützt die Patientin oder den Patienten.
Transplantierte verlassen das Zimmer.
Besuch darin
Schützt den Besuch.
Angehörige besuchen jemanden in Quellisolation.
Unterdruck
Luft strömt hinein und wird gefiltert, bevor sie austritt.
Patientin oder Patient darin
Schützt alle draußen.
Infektiöse Patientinnen und Patienten fahren zur Untersuchung oder Diagnostik.
Besuch darin
Schützt die Person im Zimmer.
Angehörige besuchen jemanden, der das Bett nicht verlassen kann.
Manchmal braucht der Besuch die Kapsel.

Kann die Patientin oder der Patient nicht bewegt werden und ist der Besuch trotzdem wichtig, kommen Angehörige in MOBY ins Zimmer.
Im Unterdruck ist die Person in Schutzisolation vor dem Besuch geschützt; im Überdruck ist der Besuch vor einer Person in Quellisolation geschützt. So oder so bleiben die Isolationsregeln gewahrt.
Das gilt für alle Indikationen, bei denen jemand bettlägerig ist oder an Geräten hängt, die nicht mitkommen können.
Isolation gibt es nicht nur auf Transplantationsstationen.
Intensivstation
Angehörige besuchen jemanden in Schutz- oder Quellisolation auf der Intensivstation. Die Kapsel bewegt sich, die Patientin oder der Patient nicht.
Notaufnahme
Jemand kommt mit Verdacht auf eine aerogen übertragbare Infektion, und kein Isolierzimmer ist frei. MOBY stellt in wenigen Minuten eine Unterdruckisolation her, wo immer sich die Person befindet.
Innerklinischer Transport
Wo Isolationstransporte häufig sind, ersetzt MOBY das Freiräumen der Flure, das Anlegen der Schutzausrüstung und die Risikobewertung durch eine einzige geschützte Fahrt.
Auch außerhalb der Klinik gilt derselbe Schutz überall dort, wo Menschen isoliert werden müssen und sich trotzdem bewegen sollen: in der Alten- und Langzeitpflege, an Einreisestellen, auf See und während eines Ausbruchs. Sprechen Sie uns an.
Überall dort, wo Isolation Bewegung oder Besuche von Angehörigen verhindert, gehört MOBY hin.
Wenn Ihre Patientinnen und Patienten in eine dieser Situationen passen und die Indikation nicht aufgeführt ist, sprechen Sie uns an.
